Um die für die Beschichtung von Metallverpackungen verwendeten Lacke zu bewerten und zuzulassen, werden verschiedene Analysen und Tests durchgeführt. Diese Tests können Folgendes umfassen:
- Chemische Beständigkeit: Bewertet wird die Fähigkeit des Lacks, Korrosion und Kontakt mit verschiedenen Chemikalien zu widerstehen, die in den verpackten Lebensmitteln enthalten sind.
- Physikalische Beständigkeit: Der Lack wird daraufhin geprüft, ob er den Handhabungs-, Lagerungs- und Transportbedingungen standhält, einschließlich Kratz-, Stoß- und Verformungsbeständigkeit.
- Haftung: Bewertet wird die Haftung des Lacks auf der Metalloberfläche des Behälters.
- Anwendung: Es wird analysiert, wie leicht sich der Lack während des Herstellungsprozesses der Verpackung auftragen lässt und ob er die erforderlichen Parameter für Dicke und Gleichmäßigkeit erfüllt.
- Kompatibilität mit dem Herstellungsprozess: Es wird geprüft, ob der Lack mit den Stanz-, Schweiß- und Umformprozessen des Behälters kompatibel ist.
- SEM-EDS-Analyse (Rasterelektronenmikroskopie und Röntgen-Energiedispersionsspektroskopie): Mit dieser Technik lassen sich die chemische Zusammensetzung und die Morphologie des Lacks und des Weißblechs untersuchen.
- Einhaltung von Vorschriften und Spezifikationen: Die technischen Datenblätter der Lacke werden auf ihre Übereinstimmung mit den für den Bereich der Metall- und Lebensmittelverpackungen geltenden Vorschriften und Dokumenten überprüft.
Diese Analysen und Tests können je nach den spezifischen Anforderungen des jeweiligen Herstellers und der Art der Metallverpackung variieren. Mit diesen Prüfungen soll sichergestellt werden, dass der Lack die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen erfüllt, die erforderlich sind, um den Inhalt der Verpackung zu schützen und seine Unversehrtheit während des gesamten Lebenszyklus des Produkts zu gewährleisten.
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