Die meisten spanischen Haushalte verfügen über Kaffeemaschinen, in denen eine große Menge an Abfall anfällt, darunter auch Kaffeekapseln. Es ist jedoch nicht viel darüber bekannt, wie diese Aluminiumkapseln recycelt werden.

Nespresso hat sich schon vor Jahren für Aluminium als Material für seine Kapseln entschieden, weil es unbegrenzt recycelbar ist und bei der Herstellung anderer Produkte wiederverwendet werden kann. Um die Kreislaufwirtschaft zu fördern, wurde dieses Material an 1.900 Stellen in großen Supermärkten, in denen Nespresso-Maschinen gekauft werden können, oder an einer kommunalen Abfallsammelstelle in Valencia gesammelt und recycelt.

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Die Marke Nespresso hat zusammen mit der Generalitat Valenciana und dem Stadtrat von València ein Pilotprojekt zur Sammlung, Sortierung und Wiederverwertung von Aluminium- und Leichtstahlprodukten gestartet. Seit Juli letzten Jahres können die Kaffeekapseln in den 2.500 gelben Behältern, die in der gesamten valencianischen Hauptstadt verteilt sind, deponiert werden. Und zwar nicht nur Kaffeekapseln, sondern auch andere Gegenstände wie Alufolie, Aluminiumdichtungsfolie, kleine Kerzen, Zahnpastatuben und Aluminiumdosen.

Auf der anderen Seite hat Nespresso eine neue Foucault-Maschine entwickelt und installiert, um den Absatz von kleinen Behältern in Picassent zu erhöhen. Die neue technologische Lösung beruht auf vorhandenen Wirbelströmen und ist in Anlagen zur Entsorgung von Verpackungsabfällen vorhanden.

Auf diese Weise hat sich Valencia von der Stadt in Spanien, die überhaupt kein nachhaltiges Sammelsystem hatte, zur ersten spanischen Stadt mit einem modernen, intelligenten Sammelsystem entwickelt. Die letzten drei Jahre waren für das Nespresso-Team sehr produktiv, da sie so eng mit den valencianischen Institutionen zusammengearbeitet haben, dass daraus ein öffentlich-privates Projekt wurde.