Mexikanisches Bier steht in den Vereinigten Staaten vor einem komplexen Szenario: Zölle von bis zu 25 % und die Einwanderungspolitik der Trump-Regierung wirken sich direkt auf Marken wie Corona, Modelo und Pacífico aus. Diese Biere machen zwischen 82 und 84 % des in die USA importierten Volumens aus und generieren jährlich über 6.000 Millionen Dollar an Exporten für Mexiko. Einwanderungsoperationen von ICE und Border Patrol haben auch den Konsum in lateinamerikanischen Bars und Restaurants abgekühlt und die Dynamik der Marken beeinträchtigt.
Der Kostenanstieg durch Zölle zwingt Importeure und Unternehmen wie Constellation Brands dazu, Preise und Margen anzupassen, was an die Verbraucher weitergegeben werden könnte. „Wenn Unternehmen die zusätzlichen Kosten nicht auffangen können, landet die Auswirkung am Ende im Geldbeutel der Trinkenden“, erklärt Aaron Staples, Ökonom an der University of Illinois.
Trotz dieser Herausforderungen in den USA behalten Corona Extra und Modelo Especial ihren globalen Wert. Im Brand Finance Global 500 Ranking 2026 belegt Corona Platz 181 und Modelo Especial Platz 325 und sind damit die einzigen mexikanischen Biere auf der Liste, mit Werten von 13.400 Millionen bzw. 7.100 Millionen Dollar. Felipe Ambra, VP Marketing von Grupo Modelo, betont, dass Innovation die Essenz der Marken bewahrt.
Sportveranstaltungen wie die Weltmeisterschaft 2026 und die Concacaf Champions League bieten Gelegenheiten, die Markenpräsenz zu stärken. Caliente.mx wird als offizieller Sponsor der Concacaf Champions Cup und der W Champions Cup debütieren und damit Partnerschaften im regionalen Fußball festigen.





