Wird die Zeit kommen, in der Verpackungen wirklich kreisförmig sein werden?

Diese Frage wird von Jenny Wassenaar in ihrem Artikel für das Magazin Sustainability aufgeworfen.

In einem kürzlich geführten Interview mit der Zeitschrift Sustainability teilte Jenny Wassenaar, Leiterin der Abteilung für Nachhaltigkeit bei Trivium Packaging, ihre Vision, wie die Kreislaufwirtschaft erreicht und die Nachhaltigkeit in der Verpackungsindustrie gefördert werden kann. Das Unternehmen ist bekannt für seine führende Rolle bei nachhaltigen Verpackungen, insbesondere bei der Verwendung von Metallmaterialien wie Aluminium, die in hohem Maße recycelbar sind. Laut Wassenaar werden derzeit 75 % des produzierten Aluminiums weiterverwendet, was sein großes Potenzial für einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft belegt.

Der Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Trivium, einem führenden Verpackungshersteller, betont, dass es eine große Herausforderung ist, Verpackungen völlig abfallfrei und mit minimalen negativen Auswirkungen auf die Umwelt herzustellen, insbesondere angesichts der weltweiten Schwierigkeiten beim Recycling bestimmter Materialien. Stahl und Aluminium, zwei bei der Herstellung von Verpackungen häufig verwendete Werkstoffe, haben seiner Meinung nach aufgrund ihrer hohen Recyclingfähigkeit und der Qualität, die sie nach der Verarbeitung beibehalten, bessere Chancen, dieses Ziel zu erreichen.

Während des Gesprächs wurde auch das Konzept der Schließung des Materialkreislaufs erörtert, wobei die Bedeutung des lokalen Recyclings und der Verwendung von Materialien zur Reduzierung von CO2 und Transportkosten hervorgehoben wurde. Trivium setzt sich für eine vollständige Kreislaufwirtschaft ein, indem es mit Recyclingunternehmen zusammenarbeitet, um aus Post-Verbraucher-Abfällen hochreines Aluminium zu gewinnen, und sich an Urban-Mining-Projekten für ein effizientes Recycling von Haushaltsabfällen beteiligt.