Die Coalition for High Performance Recycling (CHPR) sprach sich für die Gesetzentwürfe S.B. 5502 und das entsprechende Gegenstück im Repräsentantenhaus, H.B. 1607, aus, die im Parlament von Washington eingebracht wurden. Beide überparteilichen Initiativen zielen darauf ab, ein Pfandsystem für Getränkeverpackungen einzuführen, um die Effizienz des Recyclingsystems zu steigern und die Umweltverschmutzung zu reduzieren.

S.B. 5502 wurde am 27. Januar im Senat eingebracht und an den Ausschuss für Umwelt, Energie und Technologie verwiesen, der am 29. Januar eine öffentliche Anhörung abhielt. H.B. 1607 ging am selben Tag im Repräsentantenhaus ein und ist für eine Anhörung am 3. Februar vorgesehen. Die Gesetzgebung schlägt ein Pfand von 10 Cent für jeden verkauften Getränkebehälter vor und legt Verantwortlichkeiten sowohl für die Hersteller als auch für die Organisationen für Herstellerverantwortung (PRO) und das Umweltministerium des Bundesstaates fest.

Die CHPR, die sich aus Konsumgütermarken, Umwelt-NGOs, Materialherstellern und Handelsverbänden zusammensetzt, wie zum Beispiel The Recycling Partnership, Tri-Arrows Aluminum, Ball Corp. und New Belgium Brewing Co. , fördert politische Maßnahmen, die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) und Pfandsysteme kombinieren, um den Übergang zu einer effizienteren und nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

Dylan de Thomas, Vizepräsident für öffentliche Politik bei The Recycling Partnership und Mitglied der CHPR, betonte, dass diese Gesetze zusammen mit anderen in Arbeit befindlichen EPR-Vorschriften es ermöglichen werden, das Recyclingsystem von Washington zu modernisieren, die Recyclingquoten zu erhöhen und die Abfallerzeugung sowie die Plastikverschmutzung zu reduzieren.

Ein früherer Versuch, die EPR in Washington zu etablieren, scheiterte im Jahr 2023, als der Washington Recycling and Packaging Act (WRAP Act) es nicht schaffte, vor Ablauf der legislativen Frist voranzukommen.