Die Coalition for High Performance Recycling (CHPR) unterstützte die Einbringung des Gesetzentwurfs S.B. 5502 im Senat von Washington sowie des entsprechenden Gegenstücks H.B. 1607 im Repräsentantenhaus. Beide Vorlagen zielen darauf ab, im Bundesstaat ein Rückerstattungsprogramm für das Recycling von Getränkeverpackungen einzuführen. Die überparteilichen Entwürfe wurden von den Senatorinnen June Robinson und Sharon Shewmake sowie den Abgeordneten Monica Stonier und Kevin Waters eingebracht.
Die CHPR, der Konsummarken, Umwelt-NGOs, Materialhersteller und Branchenverbände angehören, ist der Ansicht, dass diese Initiative durch ein effizienteres und nachhaltigeres Recyclingsystem eine Kreislaufwirtschaft fördern und sowohl der Wirtschaft als auch der Umwelt zugutekommen wird. Zu ihren Mitgliedern zählen The Recycling Partnership, Tri-Arrows Aluminum, die Aluminum Association, die Association of Plastic Recyclers, Ball Corp. und New Belgium Brewing Co.
Die Gesetzgebung sieht eine Rückerstattung von 10 Cent für jede verkaufte oder zum Verkauf angebotene Getränkeverpackung vor und umfasst Verpflichtungen für Produzenten, Rückerstattungs-Organisationen (PRO) und das Department of Ecology. Außerdem enthält sie Standards zur Nutzerfreundlichkeit, Einlösestellen und Programme zur Verbraucheraufklärung. Darüber hinaus ist die Einrichtung eines Beirats für das Rückerstattungsprogramm vorgesehen.
Laut Dylan de Thomas, Vizepräsident für Public Policy bei The Recycling Partnership, werden diese Gesetze zusammen mit weiteren Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) dazu beitragen, die Recyclingquoten in Washington zu erhöhen und den Übergang zu einer stärker kreislauforientierten und nachhaltigen Wirtschaft voranzutreiben. Ein früherer Versuch, 2023 im Bundesstaat ein EPR-System einzuführen, scheiterte, weil die legislativen Fristen nicht eingehalten wurden.










