Das Haus der ersten Druckerei Amerikas, Sitz der Universidad Autónoma Metropolitana (UAM) in Mexiko-Stadt, beherbergt die Ausstellung „Latas de Palestina“ des Künstlers Rodrigo Ímaz, der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung rückt Alltagsgegenstände in den Vordergrund, um über die Spannungen im palästinensischen Gebiet und die Spuren der Macht im täglichen Leben nachzudenken.
„Die Aufmerksamkeit von Ímaz richtete sich auf das, was normalerweise unbemerkt bleibt: den Müll, der sich an der Grenze zwischen Palästina und Israel ansammelt. Dosen, Verpackungen und gesammelter Müll werden zu einem intervenierten visuellen Protokoll, das als eine Art zeitgenössische Archäologie fungiert“, heißt es in der Mitteilung.
Der Katalog der Ausstellung weist darauf hin, dass selbst Abfälle je nach Herkunft und Gebiet, in dem sie sich befanden, unterschiedlich behandelt wurden. Der Vorschlag des Künstlers zielt darauf ab, zu zeigen, wie sich die Prekarität und der Konflikt in den einfachsten Objekten widerspiegeln, wenn sie ihrer ursprünglichen Funktion beraubt werden.
Die Arbeit soll Spuren von Leben in ständiger Anspannung und Spuren einer Erinnerung aufzeigen, die trotz widriger Umstände fortbesteht. Jenseits eines dokumentarischen Protokolls hinterfragt „Latas de Palestina“ die materiellen und symbolischen Zeichen der Macht und die Formen des Widerstands, die inmitten dieser Dynamiken entstehen.











