Die Ardagh Group S.A. (einschließlich Ardagh Metal Packaging und Ardagh Glass Packaging) und ihre Partner im Bereich der erneuerbaren Energien, Eneco und Zoncoalitie, gaben den Beginn der Arbeiten an drei Solarprojekten in den Niederlanden bekannt. Die Solaranlagen werden die Ardagh-Standorte in Dongen, Moerdijk und Oss mit vor Ort erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien versorgen und sind Teil der Strategie von Ardagh, bis 2030 zu 100 % Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen.
Die Niederlande sind das erste Land, in dem Ardagh nachhaltige, vor Ort erzeugte Energie durch groß angelegte Solarstromanlagen liefern wird.
„Es ist eine aufregende Zeit für das Programm der Ardagh Group für erneuerbare Energien“, sagte Adam Koehler, der diesen Bereich leitet. Nach Angaben des Geschäftsführers werden die Anlagen der Gruppe in den Niederlanden Solarenergie nutzen, um ihre Metall- und Glaswerke mit Strom zu versorgen, und gleichzeitig ihren CO2-Fußabdruck verringern können.
Ardagh beauftragte den unabhängigen Solarenergieexperten Zoncoalitie mit der Durchführung einer umfassenden technischen und wirtschaftlichen Bewertung sowie einer Machbarkeitsstudie. Um den Wettbewerb zu gewährleisten, bot er an, dass nur derjenige, der bei den Ausschreibungen gute Ergebnisse erzielt, den Zuschlag erhält.
Ardagh arbeitet bereits mit Eneco zusammen, einem Unternehmen für erneuerbare Energien, das verspricht, bis 2035 sowohl intern als auch bei der Stromversorgung seiner Kunden klimaneutral zu sein. An den drei Standorten werden ca. 24.700 Paneele installiert, die bald jährlich ca. 12.677 MWh Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen können.
Im Jahr 2020 startete Ardagh sein Programm für erneuerbare Energien, um seine Strategie umzusetzen und seine Aktivitäten im Bereich der erneuerbaren Energien zu überwachen. In Europa werden fünf Vor-Ort-Solarprojekte (in den Niederlanden, Irvine, Schottland und Dublin, Irland) 14.500 MWh des Netzstromverbrauchs ersetzen und damit die Freisetzung von 3.800 Tonnen Kohlenstoffemissionen pro Jahr vermeiden.