Bei einer Routineinspektion durch das Sekretariat für Stadt- und Betriebskontrolle der Gemeinde Comodoro Rivadavia wurden 14.000 Dosen Bier bolivianischer Herkunft beschlagnahmt, die ohne die von den lokalen Vorschriften geforderte Dokumentation gelagert wurden.
Das Verfahren fand in einem Geschäft im nördlichen Teil der Stadt statt. Dort stellten die Behörden eine beträchtliche Menge alkoholischer Getränke fest, für die keine Rechnungen oder Belege vorlagen, die ihre rechtmäßige Herkunft belegen konnten, was die Rückverfolgbarkeit der Charge verhinderte.
Miguel Gómez, der Leiter des Bereichs, erklärte, dass das Fehlen von Unterlagen es unmöglich machte, festzustellen, wie die Ware in das Land gelangt ist und welchen Weg sie bis zum Betrieb zurückgelegt hat. „Die entsprechende Gebühr war nicht entrichtet worden, und es gab keine rechtliche Grundlage für den Erwerb, weshalb das Produkt beschlagnahmt wurde“, sagte er.
Der betroffene Händler wurde benachrichtigt und hat eine kurze Frist, um die entsprechenden Unterlagen vorzulegen. Inzwischen wurde der Fall an das Amtsgericht weitergeleitet, das über die weiteren Schritte entscheiden wird.
Die Gemeinde kündigte an, dass die Kontrollen an verschiedenen Stellen der Stadt fortgesetzt werden, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten und die Verbreitung von Produkten ohne rechtliche Grundlage zu verhindern.