Der multinationale Konzern Alcoa Corporation hat die Unterzeichnung eines Vertrages über erneuerbare Energien zur Unterstützung der für 2024 geplanten Wiederaufnahme der Aluminiumverhüttung in der Aluminiumhütte San Ciprián in Spanien ratifiziert. Der langfristige Stromabnahmevertrag wurde mit Greenalia, einem unabhängigen Entwickler und Erzeuger erneuerbarer Energien, geschlossen und soll von 2024 bis Ende 2033 gelten.

Álvaro Dorado Baselga, Global Vice President of Energy bei Alcoa und Präsident von Alcoa in Spanien bestätigt, dass „dieser Energievertrag ein sehr wichtiger Schritt für die langfristige Lebensfähigkeit von San Ciprián ist. Wir arbeiten daran, unsere Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmervertretern zu erfüllen, und die Unterstützung der Regierung bei der Entwicklung des erforderlichen Energierahmens ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung“.

Aufgrund der exorbitanten Energiepreise kündigte Alcoa im vergangenen Dezember 2021 eine zweijährige Reduzierung der Aluminiumschmelze im Werk an. Während der Verkleinerung arbeitet Alcoa jedoch daran, Strombezugsverträge abzuschließen und Verbesserungen vorzunehmen, um die Schmelzanlage auf den geplanten Neustart im Januar 2024 vorzubereiten.

Auf diese Weise wird die Vereinbarung voraussichtlich bis zu 183 Megawatt des Grundlaststromverbrauchs der Hütte decken, was etwa 45 Prozent des Stroms entspricht, der zur Deckung der maximalen Kapazität der Hütte von 228.000 Tonnen pro Jahr erforderlich ist. Die Preisbedingungen des Vertrags sind vertraulich. Dennoch sucht Alcoa weiterhin nach Möglichkeiten, die verbleibenden 55 Prozent des Strombedarfs der Schmelzanlage zu decken.